DD12

1.0398

Wie Werkstoff 1.0389, zählt auch 1.0398 (auch DD12 genannt) zu den weichen unlegierten Stählen zum unmittelbaren Kaltumformen, die von einer Streckgrenze von 170-360 N/mm² und einer hervorragenden Umformbarkeit gekennzeichnet sind.

Anwendungsgebiete von 1.0398

Auch diese unlegierte Güte wird häufig für Biegeumformungen und Tiefziehvorgänge verwendet. Besonders wichtig und eine maßgebliche Voraussetzung dafür ist, dass zuvor die passenden Konstruktions-, Berechnungs- und Verabreitungsverfahren ausgewählt wurden. DD12 ist in vielen Industriebereichen zu finden wie z.B. als:
  • Bolzen
  • Getriebe
  • Dämpfer
  • Stanzteile, Ziehteile, Pressteile

Schweißbarkeit

Der Werkstoff 1.0398 ist mit und ohne Schweißzusatzwerkstoff schweißbar. Ist ein Schweißzusatz notwendig, solle 1.5125 oder 1.5130 eingesetzt werden. Das wirtschaftlichste Verfahren ist das MAG-Schweißen mit der Güte G3Si1 oder G4Si1 / AWS A 5.18. Je nach Schweißposition und Materialstärke müssen ggf. andere Schweißzusatzwerkstoffe eingesetzt werden, welche bei Bedarf über den Vertrieb angefragt werden können. Eine Wärmebehandlung nach dem Schweißen ist im Allgemeinen nicht notwendig.

Als Standardschweißverfahren für diese Stahlsorte kommen in Frage:

  • WIG
  • MAG Massiv Draht

Klöckner Produktlinie: KSM2 u. KSM3, KCD2 Premium u. KCD3 Premium, Klöckner VDG 15/60 u. Klöckner VDG 16/60 in verkupferter als auch unverkupferter Ausführung

  • MAG Fülldraht
  • Lichtbogenhand (E)

Klöckner Produktlinie: Rekord Z508, Rekord 510

  • Unterpulverschweißen (UP)

Die Stähle lassen sich nach den genannten Schweißverfahren in allen Dicken unter Berücksichtigung der allgemeinen Regeln der Technik von Hand und automatisch verschweißen.

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