EN AW-1050A

3.0255

Als Reinaluminium wird EN AW-1050A überwiegend für Bleche und teilweise bei Rohren eingesetzt. Da keine Legierungszusätze vorhanden sind, ist die Güte relativ weich und daher sowohl sehr gut kaltverformbar, als auch gut schweißbar. Während die Korrosionsbeständigkeit gut ist, bietet der Werkstoff allerdings nur eine geringe Beständigkeit gegen Seewasser oder Salzeinflüsse.

Diese Aluminium-Güte ist in der Regel gut eloxierbar, jedoch nicht aushärtbar und im Zuge der Weichheit schlecht zerspanbar. Die elektrische Leitfähigkeit ist gut.

Mechanische Eigenschaften (EN AW 1050A)

Zustand Maßbereich Zugfestigkeit (Rm) Streckgrenze (Rp0,20) Bruchdehnung
mm MPa MPa in % (min.)
von bis min max min max A50 A
H24
0,2 0,5 65 95 20 20
0,5 1,5 65 95 20 22
1,5 3,0 65 95 20 26
3,0 6,0 65 95 20 29
H24
0,2 0,5 105 105 75 3
0,5 1,5 105 105 75 4
1,5 3,0 105 105 75 5
3,0 6,0 105 105 75 8

Anwendungsgebiete von EN AW-1050A

Aluminium dieser Güte findet oftmals in folgenden Bereichen Verwendung:
  • Apparate
  • Behälter
  • Rohrleitungen für Lebensmittel und Getränke
  • Metallwaren mit geringer mechanischer Beanspruchung
  • Verpackungsfolien
  • Geschirr und Küchengeräte
  • Sportartikel
  • Verpackungen
  • Apparaturen der Nahrungsmittel- und chemischen Industrie
 

Schweißbarkeit

Aluminium der Kennzeichnung EN AW-1050A verfügt über gute Eigenschaften zur Formbarkeit und Schweißbarkeit.

Chemische Zusammensetzung nach DIN EN 573-3

Chemische Zusammensetzung in Massenanteil % (nach DIN EN 573-3)
Si 0,25
Fe 0,40
Cu 0,05
Mn 0,05
Mg 0,05
Cr -
Ni -
Zn 0,07
Ti 0,05
ga -
v -

a„Andere Beimengungen“ schließen die aufgeführten Elemente ein, für die keine Grenzwerte angegeben sind, und auch die nicht aufgeführten metallischen Elemente. Der Hersteller kann Proben auf Spurenelemente hin analysieren, die nicht in der Registrierung oder Spezifikation festgelegt sind. Eine solche Analyse ist jedoch nicht gefordert und erfasst nicht unbedingt alle metallischen Elemente, die zur Gruppe „Andere Beimengungen“ gehören. Sollte eine Analyse des Herstellers oder Käufers ergeben, dass ein Element der Gruppe „Andere Beimengungen“ die Grenze von „Einzeln“ übersteigt oder dass mehrere Elemente der Gruppe „Andere Beimengungen“ zusammen die Grenze von „Insgesamt“ überschreiten, muss das Material als nicht konform betrachtet werden.

bDie Summe dieser „Anderen Beimengungen“, deren Massenanteil einzeln 0,010 % oder mehr beträgt, wird mit zwei Dezimalstellen vor der Summenbildung ausgedrückt.

c0,40-0,7 Bi; 0,40-1,2 Pb.

d0,20 max. Zr + Ti.

e0,003 max. Pb

f0,40-0,7 Bi; 0,40-0,7 Pb.

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